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Die Qualifikationsmatrix, oft auch als Skill Matrix oder Kompetenzmatrix bezeichnet, ist ein unverzichtbares Instrument für Unternehmen, die das Potenzial ihrer Mitarbeiter voll ausschöpfen wollen.

Eine Organisation lebt von ihren Mitarbeitern. Dabei wird jedem einzelnen davon eine Rolle zugeschrieben. Je mehr Realität und Anforderungen miteinander übereinstimmen, umso besser für das Unternehmen.

Aber wie behalten die Personalverantwortlichen der Unternehmen überhaupt im Blick, wie gut Arbeitnehmer in dem sind, was ihre Stellenbeschreibung vorgibt? Wie können sie sich eine objektive Meinung darüber bilden? Und genau das ist die Basis für das Erkennen von Schulungsbedarf und der strategischen Förderung von Talenten im Unternehmen. Die Lösung lautet: Qualifikationsmatrix für Mitarbeiter.

Dieser Artikel zeigt, wie eine Qualifikationsmatrix nicht nur zur Analyse und Erstellung eines umfassenden Überblicks über die Kompetenzen in Ihrem Unternehmen beiträgt. Vielmehr kann sie als Schlüsselinstrument eingesetzt werden, um eine umfassende Übersicht über die Stärken und Schwächen der einzelnen Teams und ihrer Mitarbeiter zu erhalten.

Sie erfahren, wie Führungskräfte und HR-Teams die Mitarbeiterbewertung Matrix nutzen können, um gezielt Qualifikationslücken zu schließen, Weiterbildungsbedarf zu erkennen und die richtigen Mitarbeiter für Projekte zu identifizieren.

Tauchen Sie ein in die Welt der Mitarbeiter-Qualifikationsmatrix und entdecken Sie, wie dieses Tool Ihr Unternehmen voranbringen kann. Lassen Sie sich inspirieren, wie Sie in wenigen Schritten eine Matrix erstellen, die nicht nur Klarheit schafft, sondern auch der Schlüssel zum Erfolg Ihres Unternehmens sein kann.

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Was ist eine Qualifikationsmatrix?

Eine Qualifikationsmatrix für Mitarbeiter (oder auch Personal Matrix, Skill Matrix für Mitarbeiter bzw. Mitarbeiter-Kompetenzmatrix) ist ein Personal-Werkzeug und eine tabellarische Übersicht über die vorhandenen Soft Skills, Hard Skills, Kernkompetenzen, Fertigkeiten, Fähigkeiten und /oder Qualifikationen der Mitarbeitenden.

Bei einer Skill Matrix werden die jeweiligen Stärken und Schwächen, Qualifikationsanforderungen und Kompetenzen sowie Kompetenzlücken anhand einer Skala graduell bewertet, entweder von dem Mitarbeiter selbst, Kunden, Managern, der HR Abteilung oder Kollegen aus der Abteilung.

Mit der Skill Matrix für Mitarbeiter können auch Daten wie Soll- und Ist-Zustände erfasst, verglichen und ausgewertet werden, um Schulungsbedarf für Mitarbeiter im Unternehmen rechtzeitig zu erkennen.

Qualifikationsmatrix für Mitarbeiter: Beurteilung der Fähigkeiten

Eine Qualifikationsmatrix-Vorlage kann so etwas Einfaches sein wie eine Excel-Tabelle. Für den professionellen Einsatz der Qualifikationsmatrix in HR-Abteilungen empfiehlt sich zweifelsohne aber eine Qualifikationsmatrix-Software.

Innerhalb einer solchen Plattform empfiehlt sich die Verwendung einer spezialisierten Kompetenzmatrix-Vorlage. Die Automatisierung von Prozessen und der Analyse kann dadurch noch weiter optimiert werden.

Die Frage “Was ist eine Qualifikationsmatrix?” kann also kurz und knapp damit beantwortet werden, dass es sich um eine tabellarische Übersicht und ein Instrument zur Definition der vorhandenen und erforderlichen Kompetenzen, Fähigkeiten und Mitarbeiterqualifikationen handelt, die zur Analyse von Stärken, Schwächen und Schulungsbedarf der Mitarbeitenden genutzt wird.

Mit iSpring Learn können Sie schnell und einfach eine Qualifikationsmatrix erstellen, um in Ihrem Unternehmen den Prozess der Bewertung und Kompetenz-Analyse auf allen Ebenen zu automatisieren.

Wenn Sie eine Mitarbeitermatrix erstellen, erleichtern Sie sich den Prozess der Personalentwicklung und Mitarbeiterentwicklung erheblich.

Außerdem können Sie Ihre Personalplanung langfristig und strategisch angehen. Testen Sie iSpring Learn hier für 30 Tage unverbindlich, um die Leistung in Ihrem Unternehmen nachhaltig zu steigern. Falls Sie sich zunächst einen besseren Überblick verschaffen wollen, fordern Sie jetzt Ihre personalisierte Demo an.

Qualifikationsmatrix für Mitarbeiter mit iSpring Learn LMS

Kompetenzmatrix Beispiel: Vorlage richtig nutzen

Wer eine Skill Matrix auf Deutsch für sein Unternehmen möchte, kann dies mit iSpring Learn ganz einfach umsetzen. Die Mehrsprachigkeit der Plattform ist beim Managen der Qualifikationsmatrix ein enormer Vorteil. Um eine Vorlage für eine Beurteilungsmatrix zu erstellen, gehen Sie wie folgt vor.

Schritt 1: Bewertungsskalen anlegen

Legen Sie in einem ersten Schritt fest, welche Rating-Scales Sie für die Bewertung einer spezifischen Rolle in der Skill Matrix einsetzen möchten. Ein einfaches Kompetenzmatrix Beispiel ist eine fünfstufige Likert-Skala, mit der Vorgesetzte, Führungskräfte und Kollegen aus dem Team Kompetenzen von „gar nicht vorhanden“ bis hin zu „sehr ausgeprägt“ einstufen können.

Qualifikationsmatrix: Beurteilungsumfrage

Schritt 2: Fähigkeiten und Kompetenzen definieren

Identifizieren Sie nun die Fähigkeiten, die Sie in der Qualitätsmatrix bewerten möchten. Eine Skill Matrix bzw. Anforderungsmatrix umfasst in der Regel Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten, die für eine bestimmte Tätigkeit oder Rolle erforderlich sind.

Je komplexer die jeweilige Rolle und deren Anforderungen sind, desto detaillierter sollte die Bewertung am besten sein. Sie können für jede Kompetenz ein Profil anlegen und die dazu passende Skala auswählen.

Schritt 3: Kompetenzprofil erstellen

Nun können Sie Profile für die verschiedenen Rollen in Ihrem Unternehmen anlegen. Das kann ein Sales-Manager sein oder ein Sachbearbeiter. Ein Vorteil der Qualifikationsmatrix in iSpring Learn: Mit wenigen Klicks fügen Sie die Fähigkeiten hinzu, die Personen in dieser Rolle erfüllen müssen. Damit sparen Sie bei Ihren Weiterbildungskosten direkt Zeit und Geld.

Profil für die Kompetenzmatrix erstellen

Schritt 4: Bewertungsmatrix entwerfen

Sobald die Mitarbeiter-Qualifikationsmatrix-Vorlage fertiggestellt ist, kann die individuelle Bewertung erstellt werden. Sie laden nun Teams, Vorgesetzte und Kollegen ein, eine bestimmte Person zu bewerten.

In einem Textfeld können Sie für jeden Nutzer spezielle Anweisungen zur Bewertung geben. Zudem können Sie individuelle Fragen hinzufügen, die die befragten Personen beantworten sollen. So können beispielsweise Kollegen noch einmal eine andere Perspektive aufmachen als Vorgesetzte.

Schritt 5: Abschicken der Bewertungsanfrage

In einem letzten Schritt wird die Anfrage an die Teams des Unternehmens abgeschickt. Sobald die Bewertung in der Kompetenzmatrix Software abgeschlossen ist, wird dies auf der Plattform angezeigt. Haben alle Personen ihre Bewertung abgegeben, ist die Skill Matrix vollständig. Sie haben nun ein Schaubild zu den Stärken und Schwächen der zu bewertenden Person.

Skill Matrix für Mitarbeiter erstellen: So geht’s

Eine Kompetenzmatrix erstellen ist relativ unkompliziert. Eine kostenlose Vorlage in Excel ist ein einfaches Qualifikationsmatrix-Beispiel. Jeder Mitarbeiter erhält in dieser Qualifikationsmatrix eine Zeile, in der Spalte wird die jeweilige Kompetenz benannt. Nun erhält jeder Mitarbeiter einen Wert für die jeweilige Kompetenz.

Die Erstellung einer Kompetenzmatrix erfolgt in folgenden Schritten:

Schritt 1: Erstellen einer Qualifikationsmatrix

Um eine effektive Fähigkeitsmatrix zu erstellen, beginnen viele Manager mit einer Qualifikationsmatrix Vorlage, die als Grundlage dient.

Die Basis dieser Qualifikationsmatrix bilden dann die Hard- und Soft Skills, die abgefragt werden sollen.

Es hängt auch von der Größe des Unternehmens ab, wie tiefgehend die Mitarbeiterqualifikationen und die sozialen Fähigkeiten der Mitarbeiter analysiert werden sollen.

Besonders wichtig ist diese Bewertung per Qualifikations- bzw. Kompetenzmatrix in der Personalentwicklung in großen Unternehmen. Sollen Mitarbeiter hier auf Projekte verteilt werden und macht die Organisationsstruktur es möglich, dass Arbeitnehmer in Abteilungen und Teams flexibel eingesetzt werden, braucht es einen aussagekräftigen und detaillierten Überblick über Kompetenzen, Fähigkeiten und Qualifikationen der Mitarbeitenden.

Qualifikationsmatrix erstellen

N.B.: Benennen Sie die Fähigkeiten und Kompetenzen innerhalb der Entwicklungsmatrix am besten so spezifisch wie möglich. Wählen Sie Oberkategorien aus und finden Sie Unterbegriffe, gehen Sie also vom Allgemeinen zum Speziellen.

So kann die Definition „Managementfähigkeit“ ein Oberbegriff sein, der sich in weitere Kategorien wie „Planen und Organisieren“, „Supervision“, „Teamentwicklung“ und „Führen“ untergliedert.

Ein anderer Ansatz zur Erstellung einer “Qualifikationsmatrix / Kompetenzmatrix für Mitarbeiter” besteht darin, sich auf die spezifischen Fähigkeiten, Qualifikationen und Kompetenzen zu konzentrieren, die für eine Rolle erforderlich sind.

Befragen Sie dafür Manager, die Ihnen eine Liste mit den jeweiligen Fähigkeiten, Qualifikationen und Kompetenzen für Rollen in ihren jeweiligen Teams und Abteilungen des Unternehmens geben.

So können im Qualifikationsmatrix-Instrument Skill-Sets für Anfänger, Mittelstufe und Fortgeschrittene festgelegt werden.

Schritt 2. Erstellung eines Bewertungssystems

In Excel macht es sich am einfachsten, für die jeweiligen Fähigkeiten der Mitarbeiter Punkte von 1 bis 10 zu vergeben.

Was passiert aber, wenn innerhalb einer Skill Matrix HR mehrere Personen die Fähigkeiten von Mitarbeitern bewerten? Dann müsste die Excel-Tabelle relativ aufwändig programmiert werden, um aus allen Bewertungspunkten den Durchschnitt zu errechnen.

Noch aussagekräftiger sind Zuschreibungen, die anhand der graduellen Bewertungen von einer oder mehreren Teammitgliedern getroffen werden. So können Personalverantwortliche sicher sein, dass alle Personen, die die Bewertung im Qualifikationsmatrix Muster vornehmen, ein klares Bild davon haben, was die vergebenen Punkte bedeuten.

  • Bewusstsein (1 Punkt): Die Person hat Basiswissen zu einem Thema, es jedoch noch nicht angewendet.
  • Anfänger (2 Punkte): Das vorhandene Wissen oder Fähigkeiten wurde schon einmal angewendet. Dabei braucht die Person jedoch noch Unterstützung.
  • Profi (3 Punkte): Der Mitarbeiter hat ausreichendes Wissen und die notwendigen Skills, um selbstverantwortlich zu arbeiten und andere Mitarbeiter in dem jeweiligen Bereich anzuleiten.
  • Experte (4 Punkte): Es ist so viel Wissen und Erfahrung vorhanden, dass die Person andere Mitarbeiter oder Kunden in diesem Bereich coachen und beraten kann. Handelt es sich um Hard Skills, können auch offizielle Zertifizierungen vorliegen.
  • Führender Experte (5 Punkte): Die Person kann den Themenbereich überblicken und Zusammenhänge zu anderen Themen und Entwicklungen erkennen. Sie teilt ihr Wissen proaktiv, indem sie zum Beispiel Vorträge hält, Bücher schreibt oder einen Blog betreut.

Sollen über eine Qualifikationsmatrix für Mitarbeiter insbesondere Soft Skills bewertet werden, müsste eine solche Bewertungsgrundlage noch einmal angepasst werden.

Zudem sollten die Begrifflichkeiten möglichst eindeutig und in deutscher Sprache angegeben werden. Bei Anglizismen tauchen schnell Schwierigkeiten in der exakten Deutung auf.

Schritt 3: Bewerten Sie die Fähigkeiten der Mitarbeiter

Wird eine Excel-Tabelle als Qualifikationsmatrix genutzt, kann diese immer nur von einer Person benutzt werden. Um hier nicht durcheinanderzukommen, müssten die unterschiedlichen Bewertungen einer Person gesammelt werden.

Zum Bilden des Durchschnitts müssen die Zahlen manuell zusammengeführt und dann in die Tabelle eingegeben werden. Verwenden Sie eine Software als Qualifikationsmatrix, haben alle zugelassenen Personen Zugriff auf das Tool, um die Person zu bewerten. Die Qualifikationsmatrix-Software berechnet den Durchschnitt der Daten in der Matrix automatisch.

Von wem die Person bewertet wird, ist eine strategische Entscheidung.

SelbstbeurteilungBewerten sich die Mitarbeitenden selbst, geht das am Schnellsten. Dabei handelt es sich aber um keine objektive Einschätzung, was die Aussagefähigkeit stark einschränkt.
Bewertung durch GeschäftsleitungDas Management bewertet die Fähigkeiten der Mitarbeiter.
Team- oder KundenbewertungEin optimales Bild von vorhandenen Soft Skills erhalten Sie, wenn Sie die Personen befragen, die eng mit der jeweiligen Person zusammenarbeiten.

Die Bewertung innerhalb einer Qualifikationsmatrix kann eine regelmäßige Routine sein, um einen Überblick über die Fähigkeiten und Qualifikationen der Mitarbeiter zu behalten.

Die Analyse per Qualifikationsmatrix kann aber auch ad hoc notwendig werden, wenn eine Beförderung ansteht und entschieden werden muss, ob der jeweilige Kandidat das notwendige Wissen und die Skills und Fähigkeiten mit sich bringt.

Was sind Beispiele für Qualifikationen?

Es gibt eine Liste an Schlüsselqualifikationen und Fähigkeiten, die in nahezu jedem Unternehmen wichtig sind und die über eine Qualifikationsmatrix analysiert werden können.

  • Ergebnisorientiert: Wie fokussiert ist der Mitarbeiter und erreicht er seine Ziele?
  • Selbstständigkeit: Kann der Mitarbeiter selbstständig arbeiten und erreicht er seine Ziele allein?
  • Teamfähigkeit: Kann die Person gut in Teams arbeiten?
  • Kritikfähigkeit: Wie verarbeitet der Mitarbeiter Kritik und setzt er sie auch positiv um?
  • Produktivität: Wie produktiv ist die Person gemessen an messbaren Punkten?
  • Qualität: Wie qualitativ sind die Ergebnisse des Mitarbeiters?
  • Belastungsfähigkeit: Kann die Person unter Druck arbeiten und wie belastungsfähig ist sie in kritischen Situationen und/oder Verhandlungen?
  • Reaktionsfähigkeit: Wie schnell reagiert die Person bei Schwierigkeiten und ist sie in der Lage, Lösungen zu finden?
  • Führungskompetenz: Hat der Mitarbeiter ausreichende Kompetenzen und Qualifikationen, um andere anzuführen, zu motivieren und Leistungen abzufordern?

Wie bei jedem Tool sollten auch bei der Erstellung einer Qualifikationsmatrix die Vor- und Nachteile sorgfältig abgewogen werden, um sicherzustellen, dass sie den spezifischen Anforderungen des Unternehmens gerecht wird.

Qualimatrix: Vor- und Nachteile

Je nachdem, ob man die Soft Skills Matrix selbst in einer Excel-Tabelle erstellt, oder eine Software für die Daten der Matrix verwendet, kann eine Qualifikationsmatrix Vor- und Nachteile mit sich bringen. Dabei überwiegen allerdings trotzdem immer die Vorteile der Tätigkeitsmatrix deutlich.

Was sind die Vorteile einer Qualifikationsmatrix?

Mithilfe von Skill Matrizen können Personalverantwortliche auf einen Blick sehen, wie gut die Mitarbeitenden im Unternehmen in ihrer jeweiligen Stelle sind, ob Schulungen und Talentförderungen nötig sind oder vielleicht eine Beförderung ansteht.

Eine Kompetenzmatrix gibt einen umfassenden Überblick über Fähigkeiten, Soft- und Hard Skills, Qualifikationen bzw. Qualifikationslücken, Schwächen und Stärken sowie Kompetenzen und Kompetenzlücken der Mitarbeitenden. Mit diesen Daten können die richtigen Mitarbeiter für die jeweiligen Projekte schnell identifiziert werden sowie eine flexible Einsetzung von Mitarbeitenden in die passenden Abteilungen und Teams möglich gemacht werden.

Langfristig kann durch die Nutzung einer Kompetenzmatrix sowohl die Leistung gesteigert werden, als auch Geld für Weiterbildungskosten gespart werden. Der Prozess der Mitarbeiterentwicklung und Kompetenzen werden übersichtlich als Daten in der Matrix dargestellt, Entwicklungsgespräche können leicht vorbereitet werden.

Egal ob es um eine “Qualifikationsmatrix im Qualitätsmanagement” oder um eine “Qualifikationsmatrix in der Produktion” geht – mit einer Qualifikations- bzw. Kompetenzmatrix kann die Personalplanung langfristig und strategisch angegangen werden.

Was sind die Nachteile einer Kompetenzmatrix?

Grundsätzlich ist die Erstellung einer Qualifikationsmatrix für Unternehmen immer sinnvoll. Problematisch kann es aber sein, wenn größere Unternehmen nur eine einfache Excel-Tabelle als Vorlage für Skill Matrizen verwenden. Diese kann die umfangreichen Anforderungen und Details, die bei der Bewertung von Mitarbeiterentwicklung sowie Qualifikationen und Qualifikationslücken sinnvoll sind, oft nicht erfüllen.

Die Pflege eines solchen manuellen Dokuments ist extrem aufwändig, da Skills, Kompetenzen und Fähigkeiten ständig manuell aktualisiert werden müssen, um aussagekräftig zu bleiben. Dadurch geht wertvolle Zeit verloren und Chaos ist oft vorprogrammiert.

Gleichzeitig wird es mit Excel schwierig, den Durchschnitt zu berechnen, wenn mehrere Personen aus dem Team die Mitarbeitenden und deren Kompetenzen bewerten. Und man erhält oft keine übersichtlichen Schaubilder – Bewertende Mitarbeiter oder HR Verantwortliche können schnell überfordert sein und Fehler machen.

Besonders für größere Unternehmen ist daher die Verwendung einer Kompetenzmatrix Software empfehlenswert.

Wie verwende ich eine Qualifizierungsmatrix-Software wie iSpring Learn?

Die Möglichkeiten einer Qualifizierungsmatrix-Software sind enorm. Es gilt: Je mehr Optionen die Software in Analyse und Auswertung zulässt, umso stärker kann sie in das operative Geschäft eines Unternehmens integriert werden.

Talent- und Personalentwicklung, Bewerber-Assessment, Projektmanagement und vieles mehr: Hier kann mit der Skill Matrix als Datenpool gearbeitet werden, um mit den Daten aus der Übersicht schnelle Entscheidungen zu treffen.

Was hier aber auch klar wird: Eine einfache Excel-Tabelle als Vorlage für eine Kompetenzmatrix kann diese umfangreichen Anforderungen nicht erfüllen.

Zudem ist die Pflege einer solchen manuellen Qualifikationsmatrix extrem aufwändig. Für mittelständische Unternehmen mit einer dreistelligen Belegschaftsgröße und größere Unternehmen sollten für eine Qualifikationsmatrix professionelle Lösungen wie iSpring Learn genutzt werden.

iSpring Learn: LMS für Skill-Matrix

Um den bestmöglichen Überblick über die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter zu erhalten, verwenden Sie iSpring Learn wie folgt:

1. Legen Sie die Bewertungsziele fest

Im ersten Schritt der Erstellung machen Sie sich klar, für welche Rolle Sie Kompetenzen und Qualifikationen abfragen möchten. Dabei lassen sich zwei Strategien unterscheiden:

Ist-Zustand eines Mitarbeiters

Sie legen die Kompetenzen und Qualifikationen fest, die ein bestimmter Arbeitnehmer in seiner aktuellen Rolle haben sollte. Sie können anschließend bei den Vorgesetzten, dem Teamleiter oder der Geschäftsführung Bewertungen einholen und anhand der Ergebnisse feststellen, ob die Person die Anforderungen der Unternehmensziele erfüllt oder ob es Schulungsbedarf gibt.

Soll-Zustand eines Mitarbeiters

Es ist eine Führungsposition neu zu besetzen und Sie legen anhand objektiver Kriterien fest, welche Kompetenzen, Zertifikate, Qualifikationen, Fähigkeiten, Hard Skills und Soft Skills die Person mitbringen sollte.

Sie sehen für die Besetzung dieser Stelle eine Mitarbeiterin vor, die auch Interesse an dieser leitenden Position hat. Nun fragen Sie bei relevanten Kollegen und Führungskräften des Teams ab, ob diese die Skills, Qualifikationen und sozialen Kompetenzen der Mitarbeiterin für ausreichend halten, um die Führung zu übernehmen.

In diesem Schritt legen Sie fest, welche Fragen bzw. zu bewertende Skills, Zertifikate und Fähigkeiten Sie innerhalb der Skill Matrix abfragen möchten. Dabei können Sie auch Unterkategorien festlegen.

So kann abgefragt werden, wie die Führungsqualitäten eines Mitarbeiters insgesamt zu bewerten sind. In Subkategorien können Sie sich aber auch ein differenziertes Bild machen, indem Sie genauer auf Führungsqualitäten wie Kommunikation, Delegieren oder empathisches Verhalten eingehen.

Individuelle Kompetenzmatrix in iSpring Learn

In iSpring Learn können individuelle Bewertungskriterien angelegt werden.

2. Bereiten Sie eine Bewertungsskala vor

Nun legen Sie fest, wie die Matrix-Bewertungsskala aussehen wird. Gängig sind Zahlenskalen von 1 bis 5 oder 1 bis 10, wobei höhere Zahlen eine steigende Zustimmung bedeuten. Für eine bessere Vergleichbarkeit sollten möglichst alle Mitarbeiterbewertungen in der Matrix nach denselben Richtlinien durchgeführt werden.

Kompetenzmatrix: Bewertungsskala vorbereiten

3. Durchführung der Bewertung

Sind die Bewertungskriterien festgelegt, können Sie mit wenigen Mausklicks mehrere Personen aus verschiedenen Teams dazu einladen, eine Bewertung innerhalb der Qualifikationsmatrix vorzunehmen.

Das können Mitglieder der Geschäftsführung, Manager, Kollegen aus der Abteilung, sogar Kunden und auch die zu bewertende Person selbst sein. Der enorme Vorteil von iSpring Learn: Die Befragungen in der Kompetenzmatrix werden anonymisiert durchgeführt, so dass nur die für die Auswertung verantwortliche Person die individuellen Bewertungen einsehen kann.

Außerdem ermöglicht der integrierte SCORM-Player die direkte Nutzung von Lerninhalten im SCORM-Format sowie die genaue Erfassung und Analyse von Lernergebnissen.

HR-Verantwortliche im Team haben damit einen umfassenden Überblick über den Fortschritt des Bewertungsprozesses.

4. Ergebnisse der Bewertung liegen vor

Wurden alle Bewertungen durchgeführt, erhalten Personalverantwortliche eine detaillierte Übersicht, in der die Stärken und Schwächen bzw. Kompetenzen und Kompetenzlücken kommuniziert und auch Schulungs- und Förderbedarfe empfohlen werden.

Detaillierte Bewertungsmaßstäbe und eine gute Organisation sind die Grundlage für ein facettenreiches Ergebnis.

Es gilt: Je detaillierter die Bewertungsabfrage war, desto detaillierter und aussagekräftiger ist der Bericht. Solche Auswertungen bilden eine optimale Grundlage zum Performance Management, um weitere Schritte einzuleiten oder ein Entwicklungsgespräch mit dem jeweiligen Mitarbeiter vorzubereiten.

Skill-Matrix in iSpring Learn

In der visuellen Darstellung werden Stärken und Schwächen optimal sichtbar.

Mit der Bewertungsmatrix für Mitarbeiter aus iSpring Learn haben Sie und Ihr Team einen ganzheitlichen Überblick über die Skills, Kompetenzen und Qualifikationen Ihrer Mitarbeiter. Fordern Sie unsere Live-Demo an und testen Sie die HR-Software 30 Tage in Ihrer Organisation.

Online-Schulungen direkt selbst organisieren mit iSpring Learn

iSpring Learn lohnt sich aber nicht ausschließlich nur für Unternehmen, die Qualifikationsmatrizen erstellen möchten: die Software automatisiert auch eigene Schulungsprozesse – von Kursanmeldungen und Zertifikatsausstellungen bis hin zu detaillierten Berichten, die automatisch versandt werden.

Administratoren profitieren von Supervisor-Funktionen und einer einfachen Anpassung der intuitiven Benutzeroberfläche, des Designs und der Rubriken – dadurch kann im Unternehmen viel Zeit gespart werden.

Gemeinsame Inhalte, Benutzer und Statistiken lassen sich für verschiedene Kategorien von Studenten anzeigen und OJT und Leistungsbeurteilungen lassen sich problemlos integrieren. Dank Blended Learning, Mehrsprachigkeit, mobiler App und Website sowie Offline-Zugriff lernen die Teilnehmer flexibel.

Interne Chats, Kommentare und der 24/7-Support gewährleisten zusätzlichen Mehrwert und eine reibungslose Nutzung für Ihr Team – jederzeit und überall!

Fazit

Es wurde deutlich, welche enorme Potenziale eine Qualifikationsmatrix hat. Aber es ist auch klar, dass die manuelle Erstellung einer solchen Skill Matrix ein großer Aufwand ist, vor allem für eine Vielzahl an Mitarbeitern, Skills und Abteilungen.

Deshalb empfiehlt es sich, in einem ersten Schritt die individuellen Bedürfnisse und Anwendungsfelder in einem Unternehmen oder Team herauszuarbeiten, um anschließend eine professionelle Lösung zu nutzen, um die Kompetenzen und Qualifikationen zu testen.

iSpring Learn ist eine solche Software, die äußerst flexibel in den Einstellungen ist, automatisierte Prozesse gewährleistet und mit der sich schnell Updates durchführen lassen.

Lernen Sie iSpring Learn kennen, nutzen Sie dazu unsere personalisierte Demo und kostenlose 30-tägige Testversion. Haben Sie Fragen zur Software? Dann treten Sie gern mit uns in Kontakt und erfahren Sie, wie Sie die Qualifikationsmatrix für Mitarbeiter zum Performance Management in Ihrem Unternehmen optimal nutzen können.

FAQ

Wie kann man Mitarbeiter qualifizieren?

Für eine Mitarbeiterqualifikation sollte das Unternehmen zunächst herausfinden, welche Fähigkeiten und Skills bei den Mitarbeitenden bereits vorhanden sind und welche fehlen. Qualifikationsmatrizen helfen dabei, Stärken und Schwächen der Mitarbeitenden auf einen Blick zu erfassen. Sie zeigt, wer im Team welche Kompetenzen und Fähigkeiten besitzt und wo Weiterbildungen nötig sind. Darauf aufbauend lassen sich individuelle Pläne erstellen, die den Mitarbeitenden und seine Fähigkeiten gezielt fördern. Weiterbildungsmöglichkeiten wie Workshops oder E-Learning sind hier genauso wichtig wie regelmäßiges Feedback und Aktualisierungen der Qualifikationsmatrizen, um sicherzustellen, dass die Maßnahmen funktionieren.

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